Am 23. April 2026 haben wir am IHK Girls‘ Day teilgenommen – es war ein sehr spannender Vormittag für alle Beteiligten.

Vier Schülerinnen zwischen 14 und 16 Jahren kamen in den Ankerplatz, mit der Bereitschaft, sich auf etwas einzulassen, das sie noch nicht kannten: die Welt der Selbstständigkeit. Der IHK Girls‘ Day steht dafür, jungen Frauen echte Einblicke in Berufsfelder zu geben, die sie noch nicht kennen. Mit dem Aufruf „Ich werde Chefin“ hat die IHK eine großartige Aktion gestartet an der wir gerne teilgenommen haben.

Der Morgen begann mit einer Führung durch den Ankerplatz – wer sind wir, was ist Coworking, wie sieht ein Arbeitstag hier aus? Anschließend haben wir im Besprechungsraum ganz offen über das Thema Selbstständigkeit und „die eigene Chefin sein“ gesprochen.

Der Kern des Tages war ein Mini-Workshop: Von der Idee zum Geschäftsmodell. Mit einem einfachen Canvas-Format haben die vier Schülerinnen selbst eine fiktive Geschäftsidee entwickelt – welches Problem wollen wir lösen, für wen, und wie verdienen wir damit Geld? Das Ergebnis hat wirklich überrascht: Die Gruppe entwickelte ein grobes Geschäftsmodell, wie man künstliche Intelligenz und Visualisierung miteinander verbinden könnte. Frisch, mutig und absolut zeitgemäß.

Besonders berührt hat uns die Visualisierung einer der Teilnehmerinnen. Sie hat gemalt, wie sie sich Coworking und Selbstständigkeit vorstellt – und in dieser Zeichnung steckte mehr als in vielen Beschreibungen, die wir je gelesen haben.

Für uns lässt sich der Tag so zusammenfassen:
  • Selbstständigkeit ist kein Zufall – sie beginnt mit einer Idee und dem Mut, sie weiterzudenken
  • Ein Business-Canvas hilft, aus einer losen Idee etwas Greifbares zu machen
  • Coworking ist mehr als ein Schreibtisch – es ist ein Ort, an dem Begegnung entsteht
  • Chefin zu sein bedeutet Verantwortung, aber auch Freiheit

Ein herzliches Dankeschön an die IHK für den Aufruf zum Girls‘ Day und die Möglichkeit, Teil dieser Initiative zu sein. Solche Tage zeigen, wie wichtig es ist, jungen Frauen früh echte Einblicke zu geben – nicht in Hochglanz, sondern ganz nahbar und persönlich.